Etwas Historie über das Hufeisenwerfen (Quelle: Pro Country e.V. Deutschland)
Hufeisenwerfen (amerik. Horseshoe-Pitching) ist aus einem Wettbewerb amerikanischer Feldarbeiter hervorgegangen. Die Erntefrüchte, wie zum Beispiel Mais, wurden bei der Ernte (damals natürlich noch von Hand) auf zum Teil ziemlich große Entfernungen in die Sammelkörbe geworfen. Mit der Zeit entwickelte sich aus dieser Tätigkeit eine Wettkampfform, die auch nach der Feldarbeit mit allen möglichen Wurfgegenständen fortgesetzt wurde. Die Hufeisen der Pferde eigneten sich natürlich hervorragend zu diesen Disziplinen, da sie eine stabile Flugbahn und durch ihre Form eine neue Möglichkeit des Trefferbildes ermöglichten. Natürlich wurde damals nicht auf eigens eingerichtete Sandkästen mit Stahlstangen geworfen. Auch heute noch sind in den USA die Courts, (Spielflächen) nicht immer wie bei uns eingerahmt. Es wird häufig auf einen lehmigen Untergrund geworfen, der die Eisen dort festhält, wo sie landen. Nach Deutschland und in die Schweiz kam diese Sportart hauptsächlich durch die Country und Western Fans, die bei ihren Urlaubsreisen in den westlichen Staaten der USA diese ursprüngliche und unterhaltsame Freizeitbeschäftigung kennen lernten. Wie in jeder Sportart hat sich auch im Hufeisenwerfen eine Entwicklung vollzogen. In Bezug auf das Wurfgerät hat sich seit den Tagen des Wilden Westens einiges getan. Die Eisen gleichen den ehemaligen Vorbildern nur noch in der Form. Größe, spezielle Haken an den Enden und griffige Auswölbungen haben ein vollkommen neues, etwa 1'100 g schweres Sportgerät entstehen lassen, mit dem man exakte Ergebnisse erzielen kann.
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